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Nepal – Acht, der Weg hat ein Ziel

Vortrag von Dieter Glogowski

Freitag, 09.Dezember2016 um 19 Uhr 30
in 88400 Biberach
, Stadthalle, Theaterstrasse 4.
Kartenvorverkauf online unter: http://www.ztix.de/event.php/16128/

Kartenvorverkauf in Biberach:
Sport Heinzel, Bürgerturmstrasse 1
Stadtbuchhandlung, Marktplatz 51
Himal Spezialreisen, Haldenberg 8, Rißegg

Ein vierminütiger Trailer zur Show ist zu sehen unter   https://www.youtube.com/watch?v=cYRtdTTrCaM
Ein weiterer Trailer vom Basislager des Janchenjunga findet sich unter  https://www.youtube.com/watch?v=jLmIoAfGnhA


Dieter Glogowski schreibt dazu:

»Fünf Jahre Produktion liegen nun hinter mir. Mit „Nepal-Acht“ schließe ich den Kreis meiner 32-jährigen Tätigkeit als Himalaya-Fotograf. Ich freue mich, Ihnen heute meine neue und letzte Multivisions-Show mit diesen Trailern vorzustellen.

Meine neue Reportage führte mich entlang aller acht 8000er-Berggiganten Nepals; fünf Jahre lang habe ich an diesem visionären Projekt fotografiert:  Acht tibetische Glücksymbole, in Form von Kupferplatten und gesegnet von Chöckyi Nyima Rinpoche, werden an den Basislagern Nepals Achttausender in eisigen Höhen hinterlegt.
 
Auf meinen Reisen durch die nepalesische Bergwelt begleiteten mich insgesamt acht einheimische Protagonisten: Mit dem Sadhu Shiva Das umrundete ich den Dhaulagiri, mit zwei Gurung Schamanen reiste ich zum Anapurna, den Manaslu erkundete ich mit dem alten Amchi Kesang. Überschattet vom Tod von 16 Sherpas dokumentierte ich die Hinterlegung der Platten am Everest, Cho Oyu und Lothse zusammen mit meinen Freunden Lama Nawang Sherpa, Tensing Sherpa und der Sherpani Ningma. Mit meinem Freund Shiva Shresta erkundete ich schließlich die Region des Makalu und erreichte zusammen mit dem Sadhu Gopal Giri und zwei Trägern im Oktober 2014 den abgelegenen Kanchenjunga an der Grenze zu Sikkim.«

   













    
Das Buch zum Vortrag:



Der Bildband NEPAL ACHT ist erschienen im Verlag Frederking & Thaler,
hat 224 Seiten mit 250 Farbfotos und kostet 33 Euro.

Am Bücherstand beim Vortrag in der Stadthalle signiert Dieter Glogowski gerne das Buch.
Erhältlich ist der Band auch im Buchhandel oder im Online-Shop von Dieter: http://www.dieter-glogowski.de/shop/









Es würde mich freuen möglichst viele von Euch am 09.12. in der Stadthalle zu sehen.

Herzliche Grüße

 

 

Himalaya-Fotografie – Filmproduktionen

MultivisionsShows – Weitsicht-Festival

 

Dieter Glogowski

Mittelstrasse 1

D-61169 Friedberg/Hessen

Büro: 06031 68 56 70

Mobil: 0171 53 202 38

 

www.dieter-glogowski.de

www.weitsicht-festival.de

www.andrea-nuss.de

 

 

 

 

Info-Schreiben August 2016

Das Jahr 2015 begann für Nepal mit einer schrecklichen Naturkatastrophe. Mehr als 8.800 Menschen sind bei den Erdbeben im April und Mai ums Leben gekommen, über 20.000 Personen wurden verletzt. Zum Glück und zur Erleichterung von uns allen wurde in unserem Projektdorf und der näheren Umgebung niemand getötet. Auch unsere Volontärin und ein Vereinsmitglied, die sich zum Zeit des ersten Bebens in Nepal befanden, blieben unverletzt. Umso überwältigter waren wir von der großen Anteilnahme und Spendenbereitschaft der Menschen hier. Neben den Vereinsmitgliedern und langjährigen Sponsoren haben viele ehemalige Reiseteilnehmer von HIMAL Spezialreisen, aber auch uns völlig unbekannte Menschen zum Teil sehr große Geldbeträge gespendet. Ein Teil des Geldes wurde für Soforthilfemaßnahmen verwendet. So wurden für den VDC Shishakani Zeltplanen und Lebensmittel geliefert. Michael Höschele war im Mai 2015 in Nepal und hat gemeinsam mit unserem Projektleiter NirDhoj Lama vor Ort die Verteilung der Hilfspakete koordiniert. Dabei wurden sie von den Dorfgremien der einzelnen Ortschaften unterstützt, die sehr genau auf eine gerechte Verteilung geachtet haben. Bei diesem ersten Einsatz vor Ort wurde auch schon klar, dass viele Schulen in der Umgebung von Lurpung so stark beschädigt wurden, dass dort kein Schulbetrieb mehr stattfinden kann. Der Vorstand hat entschieden, den Großteil der jetzt noch vorhandenen Spendengelder für den Wiederaufbau von sechs Schulen zu verwenden. Leider ging das nicht so schnell, wie wir und auch die Betroffenen vor Ort uns das sicher gewünscht hätten. Nach dem Erdbeben folgte bald die Regenzeit, in der erst einmal das Bestellen der Felder die wichtigste Arbeit war. Während des Monsuns wird auch nicht gebaut. Die Bevölkerung lebt daher seit dem Beben in den Behelfsunterkünften, die sie mit den Zeltplanen errichtet hatten. Zum Glück kam es in Nepal aufgrund der Beben nicht wie befürchtet zu einer höheren Zahl an Erdrutschen in der Regenzeit. Im August musste aber eines der Nachbardörfer von Lurpung aufgegeben werden, da der ganze Bergkegel mit dem Dorf an der Spitze erdrutschgefährdet ist. Himalayan Project unterstützte die Bewohner durch die Lieferung von Wellblech für den Bau von Übergangsquartieren.

 

Das zweite Großereignis folgte dann im September. Nepal hat endlich nach jahrelangem politischem Tauziehen eine neue Verfassung verabschiedet. Da diese auch eine Gebietsreform beinhaltet und man in einem Vielvölkerstaat wie Nepal nie allen gleich gerecht werden kann, kam es zu Unruhen, vor allem im Terai (südliches Gebiet an der Grenze zu Indien). Die darauf folgende Blockade der Grenzübergänge nach Indien stürzte Nepal binnen weniger Wochen in einen Versorgungsengpass für Treibstoff und viele andere lebenswichtige Dinge. Darauf stiegen die Preise auch für Baumaterial auf ein Vielfaches des Üblichen, sodass an einen Beginn des Wiederaufbaus nicht zu denken war. Ein weiteres Problem war der Stillstand auf allen Ebenen der Verwaltung. Viele Entscheidungen wurden auf die Zeit nach Verkündung der neuen Verfassung verschoben. So hat sich auch erst im Herbst die Behörde für den Wiederaufbau, die National Reconstruction Authority, organisiert. Deren Bestandsaufnahme der Schäden soll in den nächsten Wochen beendet sein. Bisher wird von einem Gesamtschaden von ca. 7 Mrd. Dollar ausgegangen. Die internationale Gemeinschaft hat bisher Spenden und Kreditzusagen in Höhe von ca. 4 Mrd. Dollar gesammelt. Es fehlt also noch viel Geld, um wenigstens die Schäden zu reparieren. Wie bei solchen Naturkatastrophen üblich ist auch hier das Spendenaufkommen wieder zurückgegangen, als die Medien sich wieder anderen Themen zugewandt hatten.

 

Als dann die Regenzeit zu Ende war und sich endlich auch die Unruhen und die Versorgungslage gebessert hatten, fehlte uns für den Start nur noch eines: die Baugenehmigungen für unsere Schulneubauten. Aber auch das zog sich noch über Monate hin, da die staatlichen Behörden zuerst die Richtlinien für erdbebensicheres Bauen überarbeiten wollten und bis zu deren Verabschiedung keine Baugenehmigungen erteilt wurden.

Nun schauen wir aber optimistisch in die Zukunft. Für drei unserer Schulprojekte haben wir bereits die Baugenehmigungen erhalten und eine Anschubfinanzierung geleistet. Zum 31.12.2015 verfügte der Verein über ein Guthaben von ca. 250 T€, das nach dem Bau der Schulen zum großen Teil ausgegeben sein wird.

 

Spendenaktion von Matthias Baumann

Auch unser Vereinsmitglied Matthias Baumann war wieder sehr aktiv und hat kräftig Spenden gesammelt. Auf „seinem“ Sonderkonto befinden sich nun zwischenzeitlich nahezu 400 T€. Matthias möchte davon zwei neue Schulen und einen Wassertank bezahlen, den kompletten Rest wird er in den Neubau eines Krankenhauses in der Everest-Region investieren. Zudem unterstütze er mit 17 T € den Wiederaufbau des Gemeindehauses in Thame.

 

Patenschaften:

Durch die Übernahme von Patenkindern einer anderen Organisation ist die Anzahl „unserer“ Kinder auf 27 angewachsen. Eine Patenschaft kostet aktuell 300 € pro Jahr. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an alle Pateneltern.

 

Mitglieder:

Unser Verein wächst weiterhin langsam, aber stetig, was uns sehr freut. Inzwischen sind wir bei 86 Personen.

 

Aktionen 2016

Der Verein organisiert dieses Jahr zwei Vorträge: am 21.4. fand im Abdera ein Multimedia-Vortrag von Marion und Winni Knorr über die Annapurna-Umrundung mit dem MTB statt. Am 9.12. kommt Dieter Glogowski mit seiner atemberaubenden Show „Acht“ in die Stadthalle Biberach. Im November 2016 reist Werner Höschele, teilweise zusammen mit Vereinsmitgliedern, nach Nepal, um wieder Ware für die Weihnachtsbazare kaufen zu können.

 

Newsticker Juni-Juli 2016:

  • Unser zur Zeit aktivstes Mitglied Dr. Matthias Baumann hat sich entschlossen, einen eigenen Verein bzw. eine Stiftung mit dem Namen „Sherpa Nepal-Hilfe“ Tübingen zu gründen und sich von Himalayan Project e.V. lösen. Das für ihn eingerichtete Sonderkonto wird zu 100% abgetreten, das gesamte Budget für das neue Hospital verwendet. Am 05. Juli wurde der Vertrag zum Bau und Betrieb zwischen Matthias und der Himalayan Sperpa Foundation unterzeichnet. Somit muss Himalayan Project e.V. auch nicht seine Satzung ändern, die Verantwortlichkeit wird im Laufe des Jahres 2016 komplett abgegeben. Mehr dazu im angehängten Protokoll.
  • Vor zwei Wochen habe ich nach monate-, ja z.T. jahrelangen Vorbereitungen nun endlich alle Patenurkunden und Bilder auf den Tisch bekommen. Herzlichen Dank für Eure Geduld und für das in uns entgegengebrachte Vertrauen. Selbstverständlich gingen Eure Patenkinder täglich zur Schule, nur der Informationsfluss war gleich null. Aufgrund der Menge der Patenschaften haben wir nun bei meinem Besuch im März in Kathmandu alles umgestellt und NirDhoj betreut nun alle Paten persönlich. Jetzt ist alles hier bei uns in Biberach und kann in den nächsten Tagen an Euch rausgeschickt werden.
  • In diesen Tagen werden alle Jahresmitgliedsbeiträge per Lastschrift eingezogen. Betriebskosten für unsere Schulen und Jahres-Schulgebühren für unsere Patenkinder wurden bereits vor ca. 2 Monaten von uns beglichen.
  • Das neue Schulgebäude der Shree Ganesh lower secondary School in Dokarpa mit 7 Räumen ist nahezu fertig gestellt, das Dach wurde gedeckt. Dies ist das Gebäude, das wir zusammen mit Dr. Matthias Baumann bauen, er finanzierte es aus seiner Spendensammlung.
  • Nun noch zum Schluss eine schlechte Nachricht: Leider haben wir nicht den Zuschlag erhalten, die neue Krankenstation in Dokarpa bauen zu dürfen, eine große NGO wird damit beginnen. Dies ist sehr enttäuschend, vor allem für unseren Kooperationspartner Ingenieure ohne Grenzen (IoG), Ortsgruppe Nürnberg, die in dieses Projekt schon sehr viel Arbeit hineingesteckt hatten. Nun wird das Thema Gesundheitsstation fallen gelassen, wir überlegen uns erneut, wo und wie ein Musterhaus gebaut werden kann.

An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön für Eure Unterstützung und Eure Mithilfe! Es grüßt der gesamte Vorstand Stefan Hörer, Werner Höschele, Michael Höschele

 

 

Viele Grüße und mit einem herzlichen NAMASTE!

 

Michael Höschele

1. Vorstand